Naturgeist giebt dem
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Die Straße war gesprungen, an den Rändern fraß sich Moos durch den Beton, die weißen Streifen blätterten wie die Erinnerung. Rechts stand ein Wartehäuschen aus Glas, gesplittert, aber noch aufrecht, darin ein einzelner Stuhl, auf dem niemand saß. Der Wind trug den Geruch von verbranntem Öl und feuchtem Eisen, über die Felder hinaus, an den Rand des verlassenen Fabrikgeländes, wo früher die Stimmen von Arbeitern riefen. Er hielt an, blickte auf die Tür des Hauses, das einst sein Vater gebaut hatte, den Schlüssel in der einen Hand, in der anderen die Kiste mit der Flinte und dem Messer, sorgfältig eingewickelt in das alte Wachstuch mit den Initialen. Die Stille war bedrückend, sie war gespannt, wie der Moment vor dem ersten Tropfen Regen, und irgendetwas in der Luft wusste bereits, dass dies kein Besuch, sondern ein Übergang war.
Mit herzlichem Dank, einem Blick in den Nebel und Schlamm an den Stiefeln,
Ihr reisender Erzähler auf der Suche nach dem richtigen Moment.
*Der geneigte Leser möge verzeihen, wenn nicht jede Antwort gegeben, nicht jeder Schatten ausgeleuchtet und nicht jede Tür geöffnet wurde. Denn Geschichten, die mit Flinte und Messer beginnen, enden selten mit einem festen Händedruck und einem warmen Tee. Sie verlangen, dass man selbst einen Schritt in den Nebel geht, die Zeichen erkennt oder das Schweigen akzeptiert. Vielleicht, weil es nicht immer darum geht, alles zu verstehen, sondern darum, zu spüren, wann es Zeit ist loszulassen.
Quellenangaben:
Inspiriert von einer rostigen Schiene am Rand des verlassenen Steinbruchs.
messer-museum.de: Kulturgeschichte des Messers
literaturkritik.de: Übergänge und innere Räume
jagdverband.de: Flinten und ihre Geschichte
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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