topreisebilder

Internet-Magazin

Flessen Frelock, Marsi

Zuerst verlangte er meinen Degen, den ich mit Scheide und allem Zubehör herbeibrachte. Mittlerweile ließ er 3000 Mann auserwählte Truppen, die ihn begleiteten, manövrieren, um […] Mehr lesen

Mehr lesen

Leidenschaft

Die Luft wird kühl, und das Laub verdorrt, Schnee liegt auf Hängen und Hagen ... wir aber werden von Ort zu Ort die zehrenden Gluten tragen. Ich lag in deinen Armen in […] Mehr lesen

Mehr lesen

mein Herz, bitte Geh

Die Destillerie Poli wurde 1898 in der Gemeinde Schia nahe Bassano del Grappas von Giovanni gegründet, indem er eine mit Holz befeuerte Dampfmaschine einer Lokomotive als […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Durchs wilde Kurdistan - Fünftes Kapitel AO

Wir kamen zwischen unserer verlassenen Wohnung und den beiden Häusern, aus denen man auf uns geschossen hatte, hindurch, und meine Voraussetzung traf wirklich ein: es fiel kein einziger Schuß auf uns. Aber wir waren noch gar nicht weit gekommen, so erhoben sich hinter uns laute Rufe. Jetzt gaben wir den Pferden die Sporen und jagten zum Dorfe hinaus. Hier sahen wir, daß die sämtlichen Pferde des Dorfes sich auf der Weide befanden. Sie graseten in ziemlicher Entfernung von dem Dorfe, so daß wir hoffentlich einen guten Vorsprung gewannen, ehe sie von ihren Reitern bestiegen werden konnten. Der Weg ging durch ebenes, aber wohl bewässertes Land, welches uns Gelegenheit gab, die Schnelligkeit unserer Pferde vollständig zur Entfaltung zu bringen; nur nicht in Beziehung auf meinen Rappen, der verlangend in die Zügel knirschte und doch gezügelt wurde, weil sonst die andern weit zurückgeblieben wären. Endlich bemerkten wir hinter uns eine breite Linie von Reitern, welche uns verfolgten. Mohammed Emin warf jetzt einen besorgten Blick auf das Pferd, welches sein Sohn ritt, und sagte: Wenn wir dieses Pferd nicht hätten, so würden sie uns wohl nicht erreichen. Er hatte recht. Es war das beste Pferd, welches in Amadijah überhaupt zu bekommen gewesen, und dennoch hatte es einen harten Gang und eine so mühsame Atmung, daß es bei einem langen Schnellritt sicherlich sehr bald zusammengebrochen wäre. Sihdi, fragte Halef, du willst keinen Kurden töten! So lange es zu vermeiden ist, nein. Aber auf ihre Pferde können wir doch wohl schießen? Es wird uns nichts anderes übrig bleiben. Er nahm seine lange, arabische Flinte von der Schulter und sah nach dem Schlosse. Auf fünfhundert Schritt Entfernung hatte er mit diesem Gewehre sein Ziel noch nie verfehlt, und meine Büchse trug noch weiter. Die Verfolger kamen uns immer näher. Ihr lautes Geschrei klang ganz anders als dasjenige, welches man bei einer Phantasia, einem Dscheridwerfen, einem Scheingefechte zu hören bekommt: sie machten Ernst. Einer ritt allen andern voran. Sie näherten sich auf vielleicht fünfhundertfünfzig Schritt; er aber jagte näher, hielt sein Roß an, zielte und schoß. Dieser Mann besaß eine gute Flinte. Wir sahen ganz in unserer Nähe von einem Steine, welchen die Kugel getroffen hatte, einige Splitter abfliegen. Es war ein noch junger Kurde, vielleicht der Bluträcher. Well! meinte der Engländer, indem er seine Büchse nahm und das Pferd herumwandte; geh herunter, Boy! Er legte an und drückte ab. Das Pferd des Kurden that einen Satz, taumelte und brach zusammen. Kann nach Hause gehen! Yes! Diesem kaltblütigen, sicheren Schusse folgte ein lautes Schreien der Kurden. Sie hielten an und sprachen miteinander, folgten uns aber alsbald wieder nach. In kurzer Zeit erreichten wir einen breiten Bach, über den es keine Brücke gab. Er war reißend und tief, so daß wir eine Stelle suchen mußten, an welcher der Uebergang sich am besten bewerkstelligen ließ. Dies gab uns natürlich Blößen. Die Kurden hielten. Einige von ihnen aber ritten etwas vor, saßen ab und stellten sich hinter ihre Pferde. Wir sahen, daß sie die Läufe ihrer Flinten über die Rücken ihrer Pferde legten. Schnell waren wir auch von unseren Tieren und thaten dasselbe. Einen Augenblick nach ihren Schüssen nur ich schoß noch nicht krachten auch die unserigen, welche zeigten, daß wir die besseren Schießeisen besaßen. Von unseren vier Schüssen erreichten drei ihr Ziel, während nur eine einzige Kurdenkugel das Pferd des Engländers am Schwanz gestreift hatte. Lindsay schüttelte den Kopf. Haben schlechte Begriffe! meinte er. Miserable Begriffe! Wollen ein Pferd von hinten erschießen! Kann nur Kurden passieren! Sucht eine Furt! riet ich nun. Halef und ich werden die Kerle in Respekt halten! Die Besitzer der getroffenen Pferde waren eilig zu den Ihrigen zurückgekehrt. Zwei aber hielten noch stand. Ich sah, daß sie wieder luden. Sihdi, schieße nicht, bat Halef. Laß mir allein die Ehre! Gut so! Er lud seinen abgeschossenen Flintenlauf wieder und legte an. Gleichzeitig mit ihren Schüssen ließ er auch zweimal hintereinander krachen. Der kleine Hadschi hatte ganz gut getroffen. Eines der Pferde brach an Ort und Stelle zusammen er hatte es wohl durch den Kopf geschossen und das andere sprang wiehernd in langen Sätzen über die Ebene dahin. Von den Kugeln der beiden Kurden aber hatten wir nichts gespürt. Wenn dies so fortgeht, Sihdi, lachte Halef, so haben sie sehr bald keine Pferde mehr und tragen das Sattelzeug selbst nach Hause.

weiterlesen =>

Internet-Magazin für Informationen + Suche

Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>


Nutze die Reise und beginne deine Pläne umzusetzen.

Zwischen Zweifel und Der schwere, süßliche Geruch von altem Papier und längst getrockneter Tinte schwebte im kleinen Arbeitszimmer, ein unsichtbares Band, das die Jahrhunderte verband. Winzige Sternenkonstellationen funkelnder Staubpartikel, tanzten im schräg einfallenden Sonnenlicht, das die vergilbten […]
Wolkenfetzen im Blizzard Die Luft über der Stadt ist unnatürlich mild an diesem Dezembertag, eine täuschende Wärme, die sich anfühlt wie Fieber. Doch hinter der Stille lauert eine unheilvolle Spannung. Eine uralte Weisheit, geflüstert von einer Gärtnerin, warnt vor dem Knistern der Strohblumen - dem […]
Eröffnung des Lan Nachdem es sich mehrmals gegenüber den Forderungen der extremen Partei im Lande und in den Kammern um den Rücktritt des Ministeriums gehandelt hatte, entschied endlich die Frage wegen Einführung der Grundrechte, hinsichtlich deren die Kammern gegenüber der Ansicht der Regierung auf […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Abendstimmung

Abendstimmung

Glühendrot der Sonnenball will ins Meer versinken, und die Fluren überall Tau und Frieden trinken; leise wiegt die Knospe sich an dem braunen Zweige . . . . Traumhaft kommt sie über mich, Sehnsucht tief und wunderlich, geht der Tag zur Neige. Und wär es nur ein Lied im […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Du hast die Feindseligkeiten begonnen!

Du hast die

Melek, du nennst mich einen Lügner und sagst doch soeben selbst eine Lüge. Ihr selbst habt uns und die Kurden von Gumri überfallen. Und als wir im Frieden hier am Feuer lagen, hat dein Bruder auf uns geschossen. Wer also hat die Feindseligkeit begonnen, wir oder ihr? Es […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und auf der Flucht nach Europa ertrunken

auf der Flucht

Lampedusa 361 am Theaterplatz, da sind keine Flecken, nur Wunden. Ach! und nur Wunden, welche die Hand der Freunde, nicht die der Feinde in der Totenhalle geschlagen hat! Die Nacht von Messina ist stumm. Nur draußen klatscht der Regen auf die Dächer und 32 Särge mit Toten […]