topreisebilder

Internet-Magazin

Armer Lump und Schöne

Manche Schöne macht wohl Augen, Meinet, ich gefiel' ihr sehr, Wenn ich nur was wollte taugen, So ein armer Lump nicht wär. – Mag dir Gott ein'n Mann bescheren Wohl mit Haus und […] Mehr lesen

Mehr lesen

Die Stille zwischen den

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Ihr Atemrhythmus, Ihre Blickrichtung, die Mikroverzögerung vor einer Antwort in einen universellen Wert gegossen werden. Ein Score, der […] Mehr lesen

Mehr lesen

Die Stille hat einen

Es gibt einen Ort, an dem die Nacht nicht mehr endet. Über dem Tal Finsternis hängt ein Mond aus Asche, ein bleiches, starres Auge in einer Schädeldecke aus Dunkelheit. Sein […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Das Fluestern der Kreide am Horizont.

Karl Friedrich war kein einfacher Schüler. In den engen Stuben von Neuruppin, wo der Geruch von schwerem Leinen und frischem Brot die Luft sättigte, fühlte er sich oft wie ein Vogel in einem viel zu kleinen Käfig. Während die anderen Jungen die strengen Lettern des Katechismus auswendig lernten, suchten Karls Augen die Risse im Putz der Klassenzimmerwand. Für ihn waren es keine Schäden; es waren Gebirgszüge, Küstenlinien von Ländern, die erst noch erfunden werden mussten. Sein Lehrer schimpfte oft über die „unordentlichen Ränder“ seiner Hefte. Doch Karl gehorchte nicht der Geometrie der Langeweile. Sein Ungehorsam war leise, fast unmerklich. Er begann mit einem misslungenen Federstrich, der eigentlich ein „A“ werden sollte, sich aber unter seiner Hand in den stolzen Schwung eines Schwanenflügels verwandelte.

Der Birnbaumgarten als Kathedrale.

Am Nachmittag, wenn die Sonne tief über den Gärten stand, flüchtete er unter den alten Birnbaum. Dort, zwischen Fallobst und dem Summen der Wespen, baute er sein erstes Meisterwerk: Ein Puppentheater aus Pappresten und alten Stoffetzen. Es war sein Protest gegen die Starrheit der Welt. In seinem kleinen Theater mussten die Helden nicht stillsitzen. Hier konnten Paläste aus dem Nichts wachsen, getragen von Säulen, die er mit Holzkohle auf das Papier gezeichnet hatte – Säulen, die Jahrzehnte später die Skyline Berlins prägen sollten. Karl Friedrich Schinkel begriff schon damals, was wir heute oft vergessen: Jede große Kathedrale, jedes unsterbliche Denkmal beginnt mit dem Mut, das Vorhandene in Frage zu stellen. Er zeichnete Vögel, nicht weil er ein Ornithologe war, sondern weil er ihre Freiheit beneidete.

Vom Puppenspiel zur digitalen Welt.

Heute sitzen Kinder in hellen Klassenzimmern und wischen über glatte Glasflächen. Apps simulieren die Perspektive, die Schinkel sich mühsam am Klavier sitzend, zwischen Opernnachspielen und dem Studium der Architektur, erkämpfte. Wir lehren sie die Fakten seines Lebens – das Jahr 1781, die preußische Klassik, das Alte Museum. Doch der wahre Schinkel steckt nicht in den Daten. Er steckt in dem Moment, in dem ein Kind heute das Tablet beiseitelegt, einen verunglückten Strich auf einem Blatt Papier betrachtet und entscheidet: „Nein, das ist kein Fehler. Das ist der Anfang von etwas Neuem.“ Denn Genie braucht keinen perfekten Start. Es braucht nur den heiligen Ungehorsam eines Jungen, der lieber Träume zeichnete, als Regeln zu folgen.

Die Quelle der Kreativität im Geist.

Möchtest du mehr über die Wurzeln der Kreativität erfahren?

Doch wie bei jedem guten Entwurf braucht auch die Geschichte der Inspiration Zeit, um sich gebührlich zu entfalten. Die Tinte in Schinkels Federfass muss erst ruhen, bevor sie das nächste große Bauwerk der Gedankenwelt skizzieren kann. Gedulde dich noch ein wenig, wir öffnen das nächste Kapitel dieses kreativen Kosmos erst im kommenden Monat. Bis dahin bewahre dir den Mut zum ersten, unvollkommenen Pinselstrich.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

uwR5


*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie



weiter =>

Internet-Magazin für Informationen + Suche

Irisbogen

Er sieht und spricht: Sagt, gute Männer, ob, was ich Euch gezeigt, Nicht Eurem nichtgen Streben, ob's Eurem Selbst nicht gleicht? Ihr fasst mich nicht? Der Schimmer, wie flog er schnell mehr lesen >>>

A l'amour 3

Seulment la belle Antoinette Ferme à tes charmes ses yeux Et mes soupirs tendres rejette. Vainque la belle, bon Dieu! Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872 www.zeno.org - mehr lesen >>>

Hispansche Mönche, öffnet

In der Epoche des gelehrten Ruppin war es, daß Andreas Fromm, nicht der gekannteste, aber höchst wahrscheinlich der gelehrteste Mann, den die Ruppiner Lande mehr lesen >>>

auf der Flucht nach Europa

Lampedusa 361 am Theaterplatz, da sind keine Flecken, nur Wunden. Ach! und nur Wunden, welche die Hand der Freunde, nicht die der Feinde in der Totenhalle mehr lesen >>>

Meine Seele

Sie haben dir viel erzählet Und haben viel geklagt; Doch was meine Seele gequälet; Das haben sie nicht gesagt. Sie machten ein großes Wesen mehr lesen >>>

Stern und Irrlicht

Vergnüglich flog ein Irrlicht durch die Moore, Da rief aus Wolkenhöh'n herab ein Stern: Wer bist du? Welcher Raum hat dich verloren? mehr lesen >>>

Die Schlacht bei Jena

Der Krieg von 1806 traf Weimar schwer, der Herzog stellte sein Jägerbataillon für Preußen und nahm am Feldzuge als mehr lesen >>>

Kaffeepause mit Tropfen im

Ich liebe Latte Macchiato, das ist ein Gotteswort; Ich liebe dringt ins Herz hinein. Ich liebe Kaffeepausen, will sie mehr lesen >>>

Es war sieben und ein halb

als die mit Stöcken bewaffneten Wanderer aus den Kaminen aufbrachen. Pencroff rieth, den schon einmal im mehr lesen >>>

Zukunftsbilder

Sonnengoldne Zukunftsbilder lockten schmeichelnd mich hinaus aus der Heimat sicherm Frieden in mehr lesen >>>

Standortdaten sind eine

Aus Sicht der NSA sind die Standortdaten eine Goldgrube. Daraus ergeben sich über mehr lesen >>>

Es ist der Nil!

die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in mehr lesen >>>

Vater

Was der Dichter mit splitternden Hieben begonnen, Hat schließlich mehr lesen >>>

Dank im Glück morgen Se

Vergiß es, daß du einst im Schoß Der Armut bist mehr lesen >>>

Süßer Brand

Es war die Liebste, die am Tore stand, Schmerz mehr lesen >>>

Sie will ihn an sich ziehen,

Und sie verliert keine Zeit und mehr lesen >>>

Tanzmusik in der Schen

Sonntags ist zuweilen mehr lesen >>>

Der Weg ist so tief, Blumen

Nun so laß uns mehr lesen >>>

Wachsamkeit verdoppeln und

mehr lesen >>>


Nutze die Reise und beginne deine Pläne umzusetzen.

Reise nach Lido die Jesolo, Im Hotel Bellariva ein Zimmer mit Blick zum Lido, Brandung, Wellenrauschen, Strand und einem Bett für die Nacht. Richtig Radfahren kann man nur am Lido und auf Pellestrina. Diese wenigen Hinweise genügen, um problemlos durch die Stadt zu bummeln. Venedig ist für Radtouristen völlig […]
Wind und Wolken Vergangne Jahre schweben Mit Wind und Wolken fort, Vergangen Leid und Leben, Verklungen Lied und Wort. Der Wind entlaubt die Bäume - Mir ist es einerlei! Die Tage werden Träume, Die Freuden sind vorbei. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 […]
Frühling Ein eigener Schnabel zum Singen war gewachsen, Weil er nicht sang, wie jedermann sung: Auch die weiteren Utensilien seiner Verkleidung sind symbolträchtig. Das brachte sein Lied so rasch in Schwung und der Bauer wurde erstmals in einem Gedicht erwähnt, allerdings ist in ihm offenbar […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Im Flüsterhaus, wo Buchstaben leben und die Montessori Welt sich öffnet.

Im Flüsterhaus,

Das Geheimnis des Morgens legte sich über die Dächer der Stadt, ein sanftes Grau, das sich langsam lüftete, die ersten Sonnenstrahlen fielen zaghaft durch das Fenster. Sie küssten die Dielenböden des Flüsterhauses, ließen den Staub in goldenen Partikeln tanzen, ein Tanz, […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Ein Tag zwischen Himmel und Geschichte mit Riesenrad und Warme Würstchen vom Prater

Ein Tag zwischen

Das Wiener Riesenrad ist eine der Sehenswürdigkeiten der Gegend. Wer Wien erblicken möchte, muss eine Fahrt mit der geschichtsträchtigen Highlight betrieb. Du betrittst den Wiener Prater, wo das Riesenrad majestätisch in den Himmel ragt, seine Gondeln schaukeln sanft im […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Leid und Weh

Leid und Weh

Wenn ich in deine Augen seh, So schwindet all mein Leid und Weh; Doch wenn ich küsse deinen Mund, So werd ich ganz und gar gesund. Wenn ich mich lehn an deine Brust, Kommt's über mich wie Himmelslust; Doch wenn du sprichst: Ich liebe dich! So muß ich weinen bitterlich. […]