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Das Verschwinden der Elfen

Ebony, Crystal, and the Disappearance of the Elves.

English translation available * A quest for the elven magic.

Der Wald schweigt und der König steht allein.

Der Wald des Ebenholzes hatte aufgehört zu atmen. Seine Lungen waren die Bäume, und sie waren schwarz. Kein Vogel sang. Kein Blatt raschelte. Die Stille war so dicht, dass sie sich anfühlte wie eine Wand, gegen die jedes Geräusch prallte und zerbrach. König Arion stand am Rand des Waldes, den er einst geliebt hatte wie sein eigenes Herz. Der Geruch von Rauch und Asche hing in der Luft, schwer und süßlich. Seine Hand umklammerte den Griff seines Schwertes. Seine Finger waren weiß. "Hier war der Eingang", sagte er leise. "Hier stand die erste Eiche, von der aus die Elfen ihre Lieder sangen." Neben ihm stand Königin Seraphina. Ihre Augen waren rot, aber sie weinte nicht. Sie hatte aufgehört zu weinen, als sie den ganzen Wald gesehen hatte. "Wir werden sie finden", sagte sie. "Wir müssen." Arion blickte in die schwarze Stille. Er wusste nicht, ob die Elfen noch lebten. Aber er wusste, dass er sie finden würde. Oder sterben.

Die Botschaft der Wachen.

Die Wachen kamen im Morgengrauen. Ihre Gesichter waren staubig, ihre Kleidung zerfetzt. Einer von ihnen stützte sich auf einen Stock. Auch der andere konnte kaum noch stehen. "König", sagte der erste Wächter, und seine Stimme war heiser. "Der Wald des Ebenholzes ist tot." Arion hielt inne. Er hatte gerade seinen Mantel angelegt, bereit für den Tag. Das Wort "tot" durchdrang ihn wie ein kalter Stich. "Die Elfen?", fragte er. "Verschwunden", sagte der zweite Wächter. "Es gibt keine Spur von ihnen. Kein Licht, kein Lied. Nur Asche und Stille." Seraphina trat aus dem Schatten. Ihre Hände zitterten, aber ihre Stimme war fest. "Führt uns hin." Die Reise zum Wald dauerte zwei Stunden. Zwei Stunden, in denen die Welt stiller wurde. Zwei Stunden, in denen der Himmel sich verdunkelte, als wollte er sich selbst auslöschen. Als sie den Wald erreichten, blieb Arion stehen. Die Bäume standen kahl. Ihre Äste waren wie Knochen, die zum Himmel zeigten. Die Rinde war schwarz und rissig. Der Boden war mit Asche bedeckt, fein und kalt. "Das ist kein Feuer", sagte Arion. "Das ist etwas anderes." Seraphina kniete nieder und berührte die Asche. Sie war warm, aber nicht heiß. Es war die Wärme des Lebens, das gerade erst verschwunden war. "Wir müssen die Weisen befragen", sagte sie. "Sie wissen mehr, als sie sagen."

Der Rat der Weisen.

Die große Halle des Ebenholzpalastes war voller Stille. Die Weisen saßen im Halbkreis, ihre Gesichter alt und ihre Augen müde. Sie hatten die gleiche Asche auf ihrer Kleidung wie die Wachen. Sie hatten die gleiche Angst in ihren Blicken. "Wir haben die Zeichen gesehen", sagte der älteste Weise, ein Mann mit einem weißen Bart und Händen, die von der Magie gezeichnet waren. "Unheimliche Lichter am Himmel. Energien, die sich chaotisch veränderten. Die Nacht ist stärker geworden." "Warum?", fragte Seraphina. Der Weise zögerte. "Es gibt einen Fluch", sagte er schließlich. "Einen uralten Fluch, der vor langer Zeit gewirkt wurde. Der Zauberer, der ihn schuf, wurde besiegt. Aber sein Fluch ist wiedererwacht." "Wer war dieser Zauberer?", fragte Arion. "Sein Name ist vergessen", sagte der Weise. "Aber seine Tat ist nicht vergessen. Er wollte das Gleichgewicht der Welt zerstören. Er wollte die Dunkelheit für immer siegen lassen." "Und was hat das mit den Elfen zu tun?", fragte Seraphina. Die Weisen sahen sich an. Keiner wollte antworten. "Die Elfen sind die Hüter des Waldes", sagte der älteste Weise. "Und der Wald ist das Herz der Magie. Wenn der Wald stirbt, stirbt die Magie. Und wenn die Magie stirbt..." "Die Dunkelheit siegt", vollendete Arion den Satz. Der Weise nickte.

Die Kristallhöhlen.

Der Eingang zu den Kristallhöhlen war von Rissen durchzogen. Arion und Seraphina standen davor, die Fackeln in ihren Händen zuckten im Wind. Der Nebel, der aus den Höhlen drang, war schwer und kalt. "Hier hat die Pforte gestanden", sagte Seraphina. "Die Pforte, die die Elfen erschaffen haben, bevor sie in den Wald kamen." "Warum sollten wir hier suchen?", fragte Arion. "Weil hier das Wissen bewahrt wurde", sagte Seraphina. "Das Wissen über den Zauberer. Über den Fluch. Über das Artefakt, das ihn aufhalten kann." Sie traten ein. Die Höhlen waren nicht mehr, was sie einst gewesen waren. Die Kristalle, die einst in allen Farben geleuchtet hatten, waren jetzt grau und stumpf. Der Boden war mit einer dicken Schicht aus Kristallstaub bedeckt, der unter ihren Füßen knirschte. Arion hob eine Hand und berührte eine der Kristallwände. Sie war kalt. Tot. "Dieser Ort war einmal das Herz des Wissens", sagte er. "Jetzt ist er nur noch eine Hülle." "Wir müssen tiefer gehen", sagte Seraphina. "Die Pforte ist noch da." Sie gingen weiter. Der Nebel wurde dichter. Die Kälte wurde stärker. Dann sahen sie sie. Die vergessene Pforte.

Die vergessene Pforte.

Die Pforte war aus uraltem Stein, bedeckt mit Runen, die in einer Sprache geschrieben waren, die keiner mehr sprach. Die Zeichen waren tief in das Material eingegraben, und sie glühten schwach, als erwarteten sie den Schlüssel. "Die Runen", sagte Seraphina. "Sie erzählen eine Geschichte." Arion trat näher. Seine Finger fuhren über die Symbole. Sie waren warm, als hätte sie erst vor kurzem jemand berührt. "Was steht da?", fragte er. Seraphina schwieg einen langen Moment. Sie las, langsam, Wort für Wort. "Hier begann der Fluch", sagte sie schließlich. "Und hier wird er enden. Der Schlüssel liegt in den feurigen Ruinen, wo die Ehrfurcht einst zu Asche zerfiel." "Die Ruinen des Tempels", sagte Arion. "Die Ruinen, von denen der Weise sprach." Sie traten durch die Pforte. Ein eisiger Wind schlug ihnen entgegen. Ein Wind, der nicht von dieser Welt zu kommen schien. Und vor ihnen lag das Labyrinth.

Das Labyrinth der Winde.

Das Labyrinth war ein Albtraum aus Eis und Bewegung. Die Wände waren aus festem Eis, so klar, dass man hindurchsehen konnte. Aber was man sah, war nicht die Welt dahinter. Es waren Spiegelungen. Verzerrungen. Dinge, die nicht existierten. Die Winde waren noch schlimmer. Sie kamen aus allen Richtungen, wechselten ihre Bahn ohne Vorwarnung, peitschten gegen die Körper der beiden Könige, als wollten sie sie vom Kurs abwerfen. "Das ist Magie", sagte Arion, seine Stimme kaum hörbar über das Heulen des Sturms. "Magie, die uns verwirren will." "Wir müssen auf die Runen achten", rief Seraphina zurück. "Sie zeigen den Weg." Sie sah nach unten. In den Boden waren die gleichen Symbole eingraviert wie auf der Pforte. Sie glühten in der Dunkelheit. "Folge den Runen", sagte sie. Sie gingen weiter. Schritt für Schritt, den Winden trotzend, den eisigen Wänden ausweichend. Die Kälte kroch unter ihre Kleidung, aber sie gaben nicht auf. Stunde um Stunde. Immer weiter. Dann, plötzlich, öffnete sich das Labyrinth. Vor ihnen lagen die Ruinen.

Die feurigen Ruinen.

Die Ruinen waren von Feuer und Asche durchzogen. Die Wände des einst prächtigen Tempels waren geschwärzt, die Säulen gebrochen. Auf dem Boden lag eine dicke Schicht aus Ruß, die bei jedem Schritt aufwirbelte. "Hier hat die Zerstörung stattgefunden", sagte Seraphina. "Hier wurde der Fluch geboren." Arion ging durch die Ruinen, seine Hand lag auf dem Griff seines Schwertes. Er spürte die Magie in der Luft – ein Pulsieren, das nicht von der Welt sein konnte. "Ich sehe nichts", sagte er. "Kein Zeichen, kein Hinweis." "Dort", sagte Seraphina. Sie zeigte auf die Mitte der Ruinen. Dort stand ein Altar, und auf dem Altar lag ein Buch. Es war ein dickes Buch, mit einem Einband aus schwarzem Leder und goldenen Verzierungen. Die Seiten waren alt und vergilbt. Arion nahm es vorsichtig auf. Das Buch war in einer Sprache geschrieben, die er nicht kannte. Aber in der Mitte der Seiten fand er etwas, das er verstand. Ein Bild. Ein Symbol. "Das ist das Artefakt", sagte er. "Das Artefakt, das den Fluch brechen kann." "Wo ist es?", fragte Seraphina. Arion las die Worte darunter. "Im Herzen der Wüste", sagte er langsam. "In einer goldenen Kammer, bewacht von Fallen und Prüfungen." Seraphina nickte. "Dann gehen wir", sagte sie.

Die Reise in die Wüste.

Die Wüste war ein Meer aus Gold. Der Sand war fein und warm, und der Wind trug ihn in sanften Wellen über die Dünen. Aber die Schönheit war trügerisch. Die Sonne brannte, und der goldene Nebel, der in der Ferne hing, war keine Illusion. "Hier ist die Grenze zwischen den Welten", sagte Arion. "Hier treffen die Reiche aufeinander." "Wir müssen den verborgenen Tempel finden", sagte Seraphina. Sie gingen. Die Hitze war erbarmungslos. Der Schweiß trocknete auf ihrer Haut, bevor er Tropfen bilden konnte. Nach Stunden sahen sie die Felsen. Sie ragten aus dem Sand auf, scharf und unerbittlich. Sie waren wie Zähne, die aus dem Boden brachen, und zwischen ihnen lag der Eingang zu einem Tempel. "Hier ist es", sagte Arion. Die Tür war massiv, bedeckt mit den gleichen Runen, die sie bereits gesehen hatten. Aber diesmal waren die Runen von etwas anderem bewacht. Von einer unsichtbaren Magie. Als Arion die Tür berührte, zuckte ein Blitz durch den Stein. Er sprang zurück. "Eine Falle", sagte er. "Dann müssen wir sie lösen", sagte Seraphina.

Die Prüfungen der Dunkelheit.

Die erste Prüfung war eine Illusion. Arion sah seine Mutter. Sie stand vor ihm, ihr Gesicht war jung und ihre Augen lachten. Sie streckte ihre Hand aus. "Arion", sagte sie. "Komm mit mir. Wir gehen nach Hause." Er wusste, dass sie nicht echt war. Er wusste, dass seine Mutter seit Jahren tot war. Aber es tat weh, sie zu sehen. "Du bist nicht meine Mutter", sagte er. Die Illusion zerbrach. Die zweite Prüfung war der Boden, der sich in einen Abgrund verwandelte. Seraphina stürzte, aber Arion packte ihren Arm. "Ich lasse dich nicht fallen", sagte er. Sie kletterte zurück. Die dritte Prüfung war das Schweigen. Die Dunkelheit versuchte, sie zu trennen, sie zu isolieren, sie glauben zu lassen, dass der andere tot sei. Aber sie hielten zusammen. Am Ende der Prüfungen stand eine goldene Tür. Sie war nicht verschlossen. Sie wartete.

Der kristallene Orb.

Die goldene Kammer war von einer Stille erfüllt, die lauter war als jeder Lärm. In der Mitte des Raumes schwebte der Orb. Er war aus reinem Kristall, so klar, dass man hindurchsehen konnte. In seinem Inneren tanzten Lichter, die sich bewegten wie lebendige Wesen. "Das ist es", sagte Seraphina leise. "Das Artefakt, das den Fluch brechen kann." Arion trat näher. Der Orb reagierte auf seine Anwesenheit. Die Lichter in seinem Inneren wurden heller, pulsierend wie ein Herz. "Es lebt", sagte er. "Es ist die Essenz der Magie", sagte Seraphina. "Die Essenz des Gleichgewichts." Sie streckte ihre Hand aus. Der Orb schwebte in ihre Handfläche, leicht und warm. "Jetzt müssen wir zurück", sagte Arion. "Zurück zum Wald. Zurück zu den Elfen." Aber als sie sich umdrehten, standen sie nicht mehr allein in der Kammer.

Der Endkampf mit dem Zauberer.

Er war aus Schatten und Finsternis. Der uralte Zauberer, dessen Name vergessen war, dessen Fluch aber nicht vergessen war, stand vor ihnen. Seine Gestalt war undeutlich, verschwommen, als ob er selbst nicht ganz in dieser Welt war. "Das Artefakt", sagte seine Stimme, und sie klang wie das Kratzen von Knochen auf Stein. "Ihr wollt es nehmen. Ihr wollt mein Werk zerstören." "Dein Werk ist ein Fluch", sagte Arion. "Ein Fluch, der den Wald getötet und die Elfen vertrieben hat." "Der Wald war schwach", sagte der Zauberer. "Die Elfen waren schwach. Ich habe ihnen Stärke gegeben. Ich habe ihnen gezeigt, was wahre Macht ist." Seraphina trat vor. Der Orb leuchtete in ihrer Hand. "Du hast nichts geschaffen", sagte sie. "Du hast nur zerstört." Sie hob den Orb. Ein Lichtstrahl schoss aus seinem Inneren und traf den Zauberer. Er schrie. Es war ein Schrei, der nicht von dieser Welt zu sein schien. "Das wird euch nicht retten", zischte er. "Der Fluch lebt in mir. Solange ich lebe, lebt der Fluch." "Dann musst du sterben", sagte Arion. Er zog sein Schwert.

Der Sieg des Lichts.

Der Kampf war kurz, aber er war alles. Der Zauberer war stark, aber die Magie des Orbs war stärker. Seraphina hielt das Artefakt hoch, und sein Licht durchdrang die Dunkelheit, die den Zauberer umgab. Arion schlug zu. Seine Klinge traf den Schatten, der der Körper des Zauberers war. Der Zauberer schrie erneut. Diesmal war es ein Schrei des Sterbens. Seine Gestalt zerfiel. Die Schatten lösten sich auf. Der Fluch, der den Wald und die Elfen gefangen gehalten hatte, zerbrach in tausend Stücke. Als der letzte Schatten verschwand, war die Kammer still. Arion ließ sein Schwert sinken. Er war erschöpft, aber er lebte. "Es ist vorbei", sagte er. Seraphina legte ihre Hand auf seine Schulter. "Ja", sagte sie. "Es ist vorbei."

Die Rückkehr der Elfen.

Der Wald des Ebenholzes erwachte. Die Bäume, die noch vor Stunden schwarz und kahl gewesen waren, begannen zu blühen. Die ersten Knospen erschienen an den Ästen, und die ersten Blätter entfalteten sich im Licht der Sonne. Der Geruch von Rauch und Asche verschwand. Der Geruch von Leben kehrte zurück. Arion und Seraphina standen am Rand des Waldes. Sie hatten es geschafft. Dann hörten sie das erste Lied. Es war leise, kaum mehr als ein Flüstern. Aber es war da. Die Stimme einer Elfe, die aus dem Wald kam. Eine nach der anderen erschienen sie. Die Elfen. Sie kamen aus den Tiefen des Waldes, ihre Gesichter voller Erstaunen und Dankbarkeit. Die Elfenkönigin trat vor. Sie war groß, ihr Haar silbern, ihre Augen voller Weisheit. "Wir danken euch", sagte sie. "Ihr habt unseren Wald gerettet. Ihr habt uns gerettet." Seraphina neigte den Kopf. "Wir haben nur das getan, was richtig war", sagte sie. "Das ist das Zeichen wahrer Größe", sagte die Elfenkönigin.

Das Fest der Wiederherstellung.

Die Elfen feierten die ganze Nacht. Es gab Tänze unter den Bäumen, Lieder, die von den Ästen widerhallten, und Feuer, die nicht brannten, sondern leuchteten. Die Magie war zurückgekehrt, und der Wald atmete wieder. Arion und Seraphina saßen auf einem Hügel und blickten hinab auf das Fest. "Es ist schön", sagte Seraphina. "Es ist mehr als schön", sagte Arion. "Es ist ein Wunder." Die Elfenkönigin trat zu ihnen. "Ihr habt uns nicht nur den Wald zurückgegeben", sagte sie. "Ihr habt uns die Hoffnung zurückgegeben." Seraphina lächelte. "Das war es wert", sagte sie.

Die Allianz der Königreiche.

Die Tage vergingen. Der Wald erblühte weiter. Die Elfen kehrten in ihre Heimat zurück, und die Magie des Waldes wurde stärker. Arion und Seraphina kehrten in ihren Palast zurück. Aber sie hatten eine neue Verbindung. Eine Verbindung, die stärker war als jedes Bündnis. Die Elfen sandten Botschafter. Sie tauschten Geschenke aus. Sie teilten Wissen und Weisheit. "Die Allianz wird bestehen", sagte Arion. "So lange die Welt besteht." Die Weisen der Elfen und die Weisen der Menschen trafen sich in der großen Halle des Ebenholzpalastes. Sie sprachen über die Vergangenheit und die Zukunft. Über die Lehren, die sie aus dem Fluch gezogen hatten. "Die Dunkelheit wird immer versuchen, zurückzukehren", sagte der älteste Weise. "Aber solange wir zusammenhalten, wird sie nie siegen."

Der Wald atmet wieder und die Legende lebt.

Der Wald des Ebenholzes blühte weiter. Er war nicht mehr derselbe Wald, der vor dem Fluch existiert hatte. Er war stärker, weiser, tiefer. Die Elfen sangen neue Lieder, und die Bäume erzählten neue Geschichten. Die Legende von König Arion und Königin Seraphina verbreitete sich in allen Reichen. Sie erzählte von Mut und Opferbereitschaft. Von der Kraft der Einheit und der Magie des Glaubens. Arion saß auf seinem Thron, Seraphina neben ihm. "Es ist vorbei", sagte sie. "Nein", sagte Arion. "Es fängt gerade erst an." Die Elfen lebten wieder in ihrem Wald. Die Dunkelheit war besiegt. Aber das Gleichgewicht der Welt war zerbrechlich. Solange sie es bewahrten, würde es bestehen. Der Wald atmete. Die Welt war gerettet.


Mit einem ehrfürchtigen Gruß aus dem verwunschenen Reich mit Ebenholz und Elfenbein,
möge die Feder der Fantasie Sie auf eine unvergessliche Reise durch märchenhafte Welten entführen,
Ihr Erzähler von Märchenreisen durch fantastische Welten.

Quellenangaben:
Inspiriert von den verborgenen Mysterien, die sich an den verschlungenen Wegen am Ende des Regenbogens zeigen.
Wilhelm Hauffs Märchen-Almanach, 1826/27/28
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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