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Die Stille hat einen

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Das Fluestern der Kreide am Horizont.

Karl Friedrich war kein einfacher Schüler. In den engen Stuben von Neuruppin, wo der Geruch von schwerem Leinen und frischem Brot die Luft sättigte, fühlte er sich oft wie ein Vogel in einem viel zu kleinen Käfig. Während die anderen Jungen die strengen Lettern des Katechismus auswendig lernten, suchten Karls Augen die Risse im Putz der Klassenzimmerwand. Für ihn waren es keine Schäden; es waren Gebirgszüge, Küstenlinien von Ländern, die erst noch erfunden werden mussten. Sein Lehrer schimpfte oft über die „unordentlichen Ränder“ seiner Hefte. Doch Karl gehorchte nicht der Geometrie der Langeweile. Sein Ungehorsam war leise, fast unmerklich. Er begann mit einem misslungenen Federstrich, der eigentlich ein „A“ werden sollte, sich aber unter seiner Hand in den stolzen Schwung eines Schwanenflügels verwandelte.

Der Birnbaumgarten als Kathedrale.

Am Nachmittag, wenn die Sonne tief über den Gärten stand, flüchtete er unter den alten Birnbaum. Dort, zwischen Fallobst und dem Summen der Wespen, baute er sein erstes Meisterwerk: Ein Puppentheater aus Pappresten und alten Stoffetzen. Es war sein Protest gegen die Starrheit der Welt. In seinem kleinen Theater mussten die Helden nicht stillsitzen. Hier konnten Paläste aus dem Nichts wachsen, getragen von Säulen, die er mit Holzkohle auf das Papier gezeichnet hatte – Säulen, die Jahrzehnte später die Skyline Berlins prägen sollten. Karl Friedrich Schinkel begriff schon damals, was wir heute oft vergessen: Jede große Kathedrale, jedes unsterbliche Denkmal beginnt mit dem Mut, das Vorhandene in Frage zu stellen. Er zeichnete Vögel, nicht weil er ein Ornithologe war, sondern weil er ihre Freiheit beneidete.

Vom Puppenspiel zur digitalen Welt.

Heute sitzen Kinder in hellen Klassenzimmern und wischen über glatte Glasflächen. Apps simulieren die Perspektive, die Schinkel sich mühsam am Klavier sitzend, zwischen Opernnachspielen und dem Studium der Architektur, erkämpfte. Wir lehren sie die Fakten seines Lebens – das Jahr 1781, die preußische Klassik, das Alte Museum. Doch der wahre Schinkel steckt nicht in den Daten. Er steckt in dem Moment, in dem ein Kind heute das Tablet beiseitelegt, einen verunglückten Strich auf einem Blatt Papier betrachtet und entscheidet: „Nein, das ist kein Fehler. Das ist der Anfang von etwas Neuem.“ Denn Genie braucht keinen perfekten Start. Es braucht nur den heiligen Ungehorsam eines Jungen, der lieber Träume zeichnete, als Regeln zu folgen.

Die Quelle der Kreativität im Geist.

Möchtest du mehr über die Wurzeln der Kreativität erfahren?

Doch wie bei jedem guten Entwurf braucht auch die Geschichte der Inspiration Zeit, um sich gebührlich zu entfalten. Die Tinte in Schinkels Federfass muss erst ruhen, bevor sie das nächste große Bauwerk der Gedankenwelt skizzieren kann. Gedulde dich noch ein wenig, wir öffnen das nächste Kapitel dieses kreativen Kosmos erst im kommenden Monat. Bis dahin bewahre dir den Mut zum ersten, unvollkommenen Pinselstrich.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie



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