Lied vom Mädchen und
Nun so laß uns abwärts wallen. Bebe nicht, Der Weg ist so tief, Ohne Licht. Manch Lied schon so entschlief; Kannst Du in den Himmelsseen Keine Freiheit mehr ersehen, In den […] Mehr lesen
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Glaube darum nicht, daß dein Rang höher sei, als der meinige Ich bin nicht ein Diener des Schweige!
Ich bin gewohnt, daß man mich hört und mich ausreden läßt; merke dir das, Kaimakam! Du bist ohne alles Recht und ohne vorherige Ankündigung in mein Gebiet eingebrochen, wie ein Dieb, wie ein Räuber mit bewaffneter Hand. Einen Räuber fange und töte ich, ganz wie es mir gefällt; da du aber ein Diener des Groß herrn und des Mutessarif bist, so will ich vorher, ehe ich meine ganze Macht entwickle, in Güte mit dir reden. Daß du noch lebst, du und die Deinen, das habt ihr nur meiner Milde und Nachsicht zu verdanken. Nun sage, wer das Recht hat, zu erwarten, daß der andere zu ihm komme, du oder ich! Der Kaimakam machte ein ganz erstauntes Gesicht, denn eine solche Ausführung hatte er jedenfalls nicht erwartet. Er besann sich noch, was er sagen solle; doch der Makredsch, über dessen Stößerphysiognomie es wie ein flammender Grimm zuckte, ergriff das Wort: Ali Bey, was wagest du! Du nennst uns Diebe und Mörder, uns, die wir als Vertreter des Padischah und des Generalgouverneur hier sitzen! Nimm dich in acht, sonst wirst du es bereuen! Der Bey wandte sich in vollkommenster Ruhe an den Offizier: Oberstlieutenant, wer ist dieser Verrückte? Der Gefragte machte eine erschrockene Gebärde. Wahre deine Zunge, Ali Bey! Dieser Effendi ist der Makredsch von Mossul! Du scherzest! Ein Makredsch muß im Besitze seiner Besinnung sein. Der Makredsch von Mossul hat den Mutessarif zu dem Kriegszuge gegen mich beredet; er würde, wenn er nicht verrückt ist, es nie wagen, zu mir zu kommen; denn er muß wissen, was in diesem Falle seiner wartet! Ich scherze nicht. Er ist es wirklich. Ich sehe, daß du weder träumst, noch betrunken bist; darum muß ich dir glauben. Aber bedenke, daß ich nur dich allein zu mir gefordert habe! Er ist mit mir gegangen als Vertreter und Abgesandter des Mutessarif. Das ist möglich, denn du sagest es; aber kannst du mir es beweisen? Ich sage und bezeuge es! Das darf hier nichts gelten. Ich vertraue dir; aber ein jeder andere, der in einer solchen oder in einer ähnlichen Angelegenheit zu mir kommt, muß beweisen können, daß er das Recht und den Auftrag hat, mit mir zu verhandeln; sonst läuft er Gefahr, daß ich ihn so behandle, wie ihr meinen ersten Boten behandelt habt. Ein Makredsch kann niemals in eine solche Gefahr kommen! Ich werde dir das Gegenteil beweisen! Er klatschte in die Hände, und sogleich trat der Dschesidi ein, welcher den Kaimakam geholt hatte. Hast du dem Kaimakam ein sicheres Geleite versprochen? Ja, Herr. Wem noch? Keinem. Den drei Soldaten nicht, welche draußen stehen? Nein, und dem Makredsch auch nicht. Die drei werden abgeführt; sie sind gefangen; und diesen Mann, welcher sich für den Makredsch von Mossul ausgiebt, nimmst du auch mit. Er ist schuld an allem, auch an der Ermordung meines Parlamentärs. Ich protestiere! rief der Kaimakam. Ich werde mich zu verteidigen und auch zu rächen wissen, drohte der Makredsch, indem er einen Dolch zog, den er im Gürtel stecken hatte. In demselben Augenblick aber hatte sich Ali Bey emporgeschnellt und schlug ihm die Faust mit solcher Gewalt in das Gesicht, daß der Getroffene rückwärts niederstürzte. Hund, wagst du es, in meinem Zelte die Waffe gegen mich zu ziehen! Fort, hinaus mit ihm! Halt! gebot der Kaimakam. Wir sind gekommen, zu unterhandeln; es darf uns nichts geschehen! Auch mein Bote kam zu euch, um zu unterhandeln, und dennoch habt ihr ihn ermordet, habt ihn als einen Verräter hingerichtet. Hinaus mit diesem Menschen! Der anwesende Dschesidi faßte den Makredsch und schaffte ihn fort. So werde auch ich gehen! drohte der Kaimakam. So gehe. Du wirst die Deinen unverletzt erreichen; aber ehe du zu ihnen kommst, werden ihrer viele getötet sein. Emir Kara Ben Nemsi, tritt hinaus auf den Felsen und erhebe die Rechte. Es ist das Zeichen, daß die Kanonade beginnen soll! Bleibe! wandte sich der Kaimakam schnell zu mir. Ihr dürft nicht schießen. Warum nicht? fragte Ali Bey. Das wäre Mord, denn wir können uns nicht wehren. Das wäre kein Mord, sondern Strafe und Vergeltung. Ihr wolltet uns überfallen, ohne daß wir eine Ahnung davon hatten; ihr kamt mit Säbeln, Flinten und Kanonen, um uns niederzuhauen, niederzukartätschen. Nun aber eure Kanonen sich in unseren Händen befinden, nun ihr von uns gebührenderweise empfangen worden seid, sagt ihr, derjenige, welcher schießt, sei ein Mörder! Kaimakam, lasse dir zürnen, aber lasse dich nicht verlachen! Du wirst den Makredsch freigeben! Er ist Repressalie für den gemordeten Parlamentär! Du wirst ihn töten? Vielleicht. Es kommt ganz darauf an, ob wir beide uns verständigen. Was verlangst du von mir? Ich bin bereit, deine Zugeständnisse zu vernehmen. Zugeständnisse? Wir sind gekommen, um Forderungen zu machen! Ich habe dich bereits gebeten, dich nicht auslachen zu lassen!
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