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Nebelschwaden im wilden Elyria.

Der Nebel in Elyria frisst die Zeit und bewahrt die alten Geschichten.

Der Nebel in Elyria frisst Geschichten. Er hängt in den Tälern, ein gieriger, grauer Gast, und was hineinreitet, das kann für immer verschwinden. Man hört dann nur noch das Echo von Hufen auf nassem Stein, ein letztes Wiehern, das im Dunst erstickt. Aber manchmal, ganz selten, spuckt der Nebel auch etwas aus. Eine Gestalt. Eine Wahrheit. Ein Pferd, das schnaubend und mit weit aufgerissenen Nüstern aus der Schwade bricht, als würde es die eigene Seele vor sich hertreiben. So eines war Adrian noch nie begegnet. Und er wusste, sein Kommen war kein Zufall.

Das Herz des Feindes schlug in der fernen Stadt Sardis.

Das Herz des Feindes schlug in Sardis. Adrian wusste das, seit der Bote mit der zerschlissenen Weste und den wahnsinnig geweiteten Augen ihn in der Taverne von Korinth aufgegabelt hatte. Die Nachricht war kein Pergament, nur ein geflüstertes Wort, das nach Eisen und Angst roch: Yorvale. Und ein Name: Lyria. Der Mann trank seinen Wein nicht aus. Er starrte auf die Tür, als erwarte er jeden Moment, dass sie zersplitterte. Adrian sah die blauroten Striemen an seinem Handgelenk, die Abdrücke von Stricken. Bevor er eine Frage stellen konnte, war der Bote verschwunden, zurück in die Nacht, zurück in Richtung der schweigenden Berge. Adrian blieb allein mit dem Auftrag und dem Bild einer Stadt, die wie ein Köder im Nebel hing.

Yorvale war ein einziger feuchter und gedae mpfter Atemzug des Landes.

Yorvale war kein Ort, sondern ein Atemzug des Landes, feucht und kühl. Adrian ritt die letzte steinige Passage hinab, und die Nebelschwaden schlossen sich hinter ihm wie ein Vorhang. Die Geräusche waren gedämpft. Das Klappern eines Handkarrens, das ferne Bellen eines Hundes, alles wirkte eingewickelt in Wolle. Die Häuser tauchten schemenhaft aus dem Grau auf, ihre Schindeldächer trieften von der Nässe. Sein Pferd, ein ruhiger Fuchs namens Boreas, schnaubte unruhig und warf den Kopf zurück. Es roch etwas, was Adrian noch nicht roch. Nicht nur Rauch und feuchtes Holz. Sondern eine gespannte Stille, die wartete, zerrissen zu werden. Er führte Boreas zu einem windschiefen Unterstand, strich über den warmen, dampfenden Hals des Tieres. Du bist gut, alter Freund, murmelte er. Bleib wachsam.

Das Mädchen am Brunnen trug keine Wärme in ihren Augen.

Sie wartete bereits am Brunnen, als sei sie aus dem Stein selbst gewachsen. Lyria lehnte nicht an dem moosbewachsenen Rand. Sie stand aufrecht, die Hände in die Hüften gestemmt, den Blick auf den Marktplatz gerichtet, der sich im Morgennebel langsam formte. Sie trug keine wallenden Gewänder, sondern praktische, abgetragene Reitkleidung, und in ihrem mattierten Gürtel steckte ein kurzes, gebogenes Messer. Ihre Augen, als sie ihn erkannte, waren nicht warm. Sie waren scharf, auskundschaftend, wie die eines Falken. Du bist also Adrian, sagte sie. Ihr Ton war eine Feststellung, keine Begrüßung. Meine Mutter schickt Grüße. Und Sardis schickt Warnungen. Komm.

Maliks Huette war eine Archeologie der verlorenen Schla chten.

Maliks Hütte roch nach getrockneten Kräutern, Rauch und altem Schmerz. Der alte Krieger bewegte sich mit der Vorsicht eines Menschen, dessen Knochen jede Wetteränderung protokollierten. Sein Gesicht war eine Landkarte aus Narben. Er musterte Adrian, ohne ihm die Hand zu geben. Dein Bote, der aus Sardis floh, war einer meiner Jungs, begann er, die Stimme ein kratziges Flüstern. Sie haben ihn zwei Tage später gefunden. Ausgenommen wie ein Hirsch. Sie wollten, dass wir die Botschaft finden. Er spuckte verächtlich in das kleine Feuer. Sie wollten, dass du kommst. Dass du den Köder schluckst. Lyria stand reglos an der Wand, ihr Gesicht eine Maske. Adrian spürte, wie sich sein Magen zusammenzog. Das war keine Reise mehr zur Rettung. Es war ein Marsch in eine Falle, die schon zugeschnappt war.

Die Stadt Sardis laechelte mit einem vergoldeten und toten Gebiss.

Die Stadt Sardis lächelte mit vergoldeten Zähnen. Ein Rückblick, den Malik in die Flammen sprach. Vor Jahren diente er als Söldner in ihren marmornen Hallen. Der Stadtherr, Lord Valtros, empfing sie mit Honigwein und leeren Versprechungen. Seine Garde trug purpurne Umhänge und Rüstungen, die so glatt poliert waren, dass man sein eigenes verzerrtes Gesicht darin sehen konnte. Sie schützten die Handelsstraßen, hieß es. Doch Malik sah die Wagen, die nachts die Hintertore verließen. Beladen nicht mit Seide und Gewürzen, sondern mit Menschen, deren Handgelenke blutig waren. Sardis handelte nicht mit Waren. Es handelte mit Schuldnern, mit Ungnädigen, mit stummen Zeugen. Sein Reichtum war auf Gefangenschaft gebaut. Und die Gefangenen in den nördlichen Minen arbeiteten nicht für Silber. Sie arbeiteten für ihr vergessenes Dasein.

Die Kavernenkälte fraß an den Knochen und der Hoffnung.

Kälte kroch vom Fels und fraß an den Knochen. Kapitel aus der Sicht der Gefangenen. Elian, der Schmied, spürte die Stille zuerst. Das regelmäßige, trockene Husten des alten Finn war verstummt. In der finsteren Kaverne, wo sie schliefen, war nur noch das Tropfen von Wasser zu hören. Dann ein Geräusch. Hufe. Nicht die schweren, dumpfen der Wachpferde. Leichtere, schnellere. Ein Geflüster drang zu ihnen, eine Stimme, die er fast vergessen hatte. Lyria. Der Name war wie ein Schluck heißer Suppe in seiner erstarrten Brust. Sie hat den Fremden gebracht, raunte jemand. Sie kommen. Die Männer rührten sich, nicht mit Jubel, sondern mit einer jäh erwachten, schmerzhaften Hoffnung. Sie tasteten nach den kalten Fesseln an ihren Knöcheln. Sie bereiteten sich darauf vor, sie zu zerbrechen.

Der Plan im Berg war frech, dumm und vielleicht goldrichtig.

Wir nehmen ihnen ihre Pferde. Lyria sagte es mit einer schlichten Gewissheit, die keinen Widerspruch duldete. Sie hockten in einer schmalen Felsspalte, den Blick auf das Wachlager gerichtet, das unten im Tal wie ein Geschwür im Mondlicht lag. Adrian sah die Pferdepferche. Grobe Tiere, knochig und zottelig, aber zahlreich. Unsere sind müde, sagte Adrian. Ihre sind satt und ausgeruht. Genau, nickte Lyria. Sie rechnen mit Verfolgung zu Fuß. Oder mit einem Kampf. Nicht damit, dass wir ihre Fluchtmittel stehlen. Malik grinste sein narbiges Grinsen. Ich mag den Plan. Er ist frech. Und dumm genug, um zu funktionieren. Sie teilten die letzten Zwiebacke. Adrian kaute ohne Geschmack. Sein Blick blieb an Lyria hängen, wie sie die Lage des Lagers sezierte. Sie war kein Mädchen mehr. Sie war eine Strategin, geformt von der Bedrohung, die sie umgab.

Lord Valtros spielte Schach mit Figuren aus Fleisch und Blut.

Lord Valtros betrachtete das Schachbrett auf seinem Elfenbeintisch. Der Antagonist. Sein Arbeitszimmer lag hoch über den Lichtern von Sardis. Die Figur, die er bewegte, war kein Springer oder Turm. Es war eine kleine, geschnitzte Reiterfigur. Adrian. Er stellte sie auf das Feld vor das Lager im Norden. Ein Bote hatte die Nachricht von Yorvale gebracht. Alles lief nach Plan. Der eitle, hergelaufene Abenteurer, von Schuldgefühlen und Heldenträumen getrieben, würde direkt in die Arme seiner Garde laufen. Ein weiteres Druckmittel gegen die aufsässigen Familien in den Grenzlanden. Ein weiteres Pferd für seine Ställe. Sein Gegenzug war bereit. Er nahm eine zweite Figur, eine mit einem Messer, und stellte sie hinter den Reiter. Lyria. Ein bedauerlicher Verlust. Aber auch ein notwendiger. Ein Lächeln spielte um seine schmalen Lippen. Schach.

Der Tanz der Schatten um das Lager war ein lautloses Gebet.

Der Wind drehte und brachte den Geruch von Lagerfeuer und Pferdedung. Adrian kroch auf dem Bauch durch das nasse Gras. Jedes Geräusch, jedes Knacken eines Zweiges, donnerte in seinen Ohren. Links von ihm verschwand Malik im Dunkel wie ein Geist. Lyria bewegte sich rechts, eine Silhouette gegen den fahlen Nachthimmel. Sie hatten die äußeren Wachen umgangen, zwei Männer, die sich eine Pfeife teilten und von zu Hause schwärmten. Das Herz hämmerte Adrian gegen die Rippen. Er sah zu den Pferchen. Die Tiere standen ruhig, die Köpfe gesenkt. Boreas und Lyrias Stute warteten versteckt im Wald. Hoffentlich waren sie noch da. Hoffentlich war dieser verrückte Plan nicht schon verraten. Ein leiser Pfiff, das Geräusch einer Eule, schnitt durch die Nacht. Lyrias Signal. Es war Zeit.

Das Kreischen des Riegels war die Musik ihrer Befreiung.

Elian hörte das Kreischen des Metallriegels. Es war das schönste Geräusch seines Lebens. Die Tür zu ihrer Kaverne sprang auf, und Mondlicht fiel herein, grell und wunderbar. Vor dem Lichtriss stand eine geduckte Gestalt. Kommt jetzt! Ihr habt drei Herzschläge Zeit! Es war die Stimme des Fremden, Adrians Stimme. Die Gefangenen stürmten hervor, stolperten über ihre eigenen schwachen Beine. Draußen herrschte Chaos. Schreie. Das Aufblitzen von Klingen. Und da waren die Pferde, schon gesattelt, mit zuckenden Ohren und wild rollenden Augen. Ein Wachmann taumelte vor Elian, sein Schild klapperte auf den Boden. Ohne zu denken, bückte sich Elian, hob ihn auf und schlug dem Mann damit gegen den Helm. Der Klang war hohl und satt.

Der Ritt durch das tote Flussbett war ein Wettlauf mit dem Echo.

Sie ritten den Flusslauf hinauf, wo das Wasser nur ein seichtes Rinnsal über blanken Stein war. Das Geklapper der Hufe hallte hundertfach von den steilen Felswänden wider, ein rasender, unmöglicher Lärm, der jeden Verfolger herbeirufen musste. Aber es war der einzige Weg, der keine Spuren hinterließ. Lyria führte, ihr Körper eine Einheit mit der sich bäumenden Stute. Adrian sah, wie sie sich immer wieder umdrehte, nicht aus Angst, sondern um die Gruppe zu zählen. Malik bildete die Nachhut, sein altes Pferd hielt überraschend gut Schritt. Hinter ihnen, im Tal, stiegen Fackeln auf. Die Jagd hatte begonnen. Adrian beugte sich vor und presste seine Wange an Boreas’ schäumenden Hals. Du bist gut, flüsterte er wieder, ein Mantra gegen die Panik. Du bist so gut. Das Pferd schien den Worten zu vertrauen und griff noch entschlossener aus.

Die letzte Gabe des Kriegers war ein Akt der Gnade.

Maliks Pferd stürzte mit einem erstickten Schnauben. Es war kein Pfeil. Ein scharfer Felsvorsprung im Dunkeln, ein falscher Tritt, ein hässliches Knacken. Das Tier ging sofort zu Boden. Malik rollte ab, schwerfällig, und kam nicht mehr hoch. Er lag da und hielt den Kopf seines Pferdes im Schoß. Geht weiter, keuchte er, als Adrian und Lyria anhielten. Das ist eine Anordnung. Elian zog sein Pferd herum. Ich nehm ihn mit mir. Verschwendete Zeit, brummte Malik, aber seine Augen funkelten. Sie verluden den Alten vor Elian aufs Pferd. Das verletzte Tier blieb zurück, sein Atmen ein rasselndes Leiden im Dunkeln. Lyria zögerte einen Moment, ihr Gesicht eine harte Maske. Dann zog sie ihr Messer. Ihre Bewegung war schnell, sauber, gnädig. Das Rasseln verstummte. Weiter, sagte sie, und ihre Stimme riss.

Die Verzweiflung gebar eine knisternde und hungrige Feuerwand.

Sie konnten die Fackeln jetzt sehen, bewegte Sterne am unteren Ende des Schlucht. Die Verfolger waren schneller. Sie kannten das Land. Adrian spürte, wie die Müdigkeit wie Blei in seinen Gliedern hing. Boreas’ Flanken hoben und senkten sich wie Blasebälge. Sie brauchten einen Vorsprung, eine Unterbrechung. Da. Vor ihnen, wo die Schlucht sich gabelte, lag ein Schutthaufen von einem alten Felssturz. Malik, in Elians Armen, grinste plötzlich. Mein letzter Trick. In meinem Sattelbeutel. Links. Lyria riss die Tasche auf und holte zwei schwarze, teerige Klumpen hervor. Feuersteine, flüsterte der Alte. Schlag sie zusammen. Hart. Adrian nahm sie. Er stieg von Boreas, kletterte den Schutthang hinauf. Als die ersten Reiter in den engen Durchlass einbogen, schlug er die Steine aneinander. Ein Funkenregen, hell und wild, fiel auf das trockene Gestrüpp unter ihm. Es flammte sofort auf, eine hungrige, knisternde Wand aus Gelb und Rot.

Das Gesicht im zurueckweichenden Nebel war das der nahen Freiheit.

Die Feuerwand hielt sie auf, nicht lange, aber lange genug. Als sie das Ende der Schlucht erreichten und in die offenen, nebelverhangenen Hügel Elyrias brachen, war die Meute hinter ihnen nicht mehr zu sehen. Der Morgen graute, eine milchige Helligkeit, die den Nebel von unten her erleuchtete. Sie hielten an, die Pferde dampften in der kalten Luft, ihre Seiten bebten. Adrian wandte sich zu Lyria um. Ihr Gesicht war rußverschmiert, eine Strähne blutigen Haares klebte an ihrer Schläfe. Sie atmete schwer, aber ihr Blick war klar und fest. Wir haben es geschafft, sagte er, und es klang wie ein Gebet. Noch nicht, korrigierte sie und zeigte nach Osten. Dort, wo der Nebel dünner wurde, zeichneten sich die Umrisse einer einsamen Wacholderheide ab. Dahinter lag Sicherheit. Aber dazwischen lag eine weite, offene Fläche. Und der Nebel zog sich zurück. Er gab uns einen Vorsprung, flüsterte Adrian. Jetzt nimmt er uns die Deckung.

Der letzte Hufschlag vor der schützenden Heide hallte ewig.

Es war ein Rennen gegen das Licht. Der Nebel verschwand wie eine weggezogene Decke und ließ sie nackt in der grauen Dämmerung zurück. Sofort ertönte ein Hornschrei hinter ihnen. Adrian sah über die Schulter. Reiter, vielleicht zehn, brachen aus der Schlucht, dunkle, wütende Silhouetten gegen den heller werdenden Himmel. Vorwärts! brüllte er. Boreas gab alles, was ihm noch blieb. Der Boden flog unter ihnen weg. Die Wacholderheide kam näher, ein dunkler, stacheliger Wall. Ein Pfeil sirrte vorbei. Dann noch einer. Einer traf Lyrias Stute in die Hinterhand. Das Tier stolperte, stöhnte, fing sich aber wieder, angetrieben von purem Willen. Die Heide war nur noch zwanzig Pferdelängen entfernt. Zehn. Elian, mit Malik vor sich, verschwand als Erster zwischen den knorrigen Bäumen. Adrian sah, wie Lyria eintauchte. Dann war er selbst drin. Das Dunkel der Heide umfing sie. Die Hufe dumpf auf weichem Moos. Stille.

Das Blut der Erde und der Geschmack der Freiheit waren suess.

Sie hatten nicht gewonnen. Sie hatten überlebt. Tief in der Heide, an einer versteckten Quelle, banden sie die Pferde an. Lyrias Stute blutete, aber die Wunde war flach. Sie würde leben. Adrian kontrollierte Boreas. Das Pferd zitterte am ganzen Leib, sein Fell war schweißnass und mit Schaum bedeckt. Adrian legte die Stirn gegen die warme Flanke. Es war vorbei. Fürs Erste. Die Geretteten tranken gierig, wuschen sich das Gefängnis vom Gesicht. Elian kam zu Adrian. Wir schulden dir unser Leben. Adrian schüttelte den Kopf. Ihr schuldet es ihr. Er zeigte auf Lyria, die Malik dabei half, sich an einen Baumstamm zu lehnen. Der Alte stöhnte. Verdammte Knochen. Nächstes Mal laufe ich. Ein müdes Lächeln ging durch die Gruppe. Es war das erste. Es fühlte sich an wie ein Sieg. Nicht über Valtros. Über die Verzweiflung.

Der Nebel in Elyria bewahrt und befreit die Geschichten.

Der Nebel in Elyria bewahrt Geschichten. Er wickelt sie ein und trägt sie fort. Aber manchmal, wenn der Wind von Osten kommt, weht er eine Geschichte wieder frei. Sie liegt dann da, nass und wahr, wie ein Stein, den der Fluss glatt geschliffen hat. Adrian und Lyria ritten nebeneinander, die Geretteten hinter sich. Sie waren nicht mehr die, die sie gewesen waren. Die Furcht hatte sie berührt, die Dunkelheit hatte sie geprüft. Und ihre Pferde, müde und tapfer, trugen sie weiter, in den neuen Tag hinein, dessen Licht nun klar und gnadenlos auf die Berge fiel. Das Geheimnis von Sardis war enttarnt. Der Kampf hatte erst begonnen. Aber für diesen Morgen, in diesem Licht, war es genug. Sie waren frei. Und ihre Pferde waren gut.


Mit herzlichem Dank, einem letzten Blick zurück ins Dunkel und dem Wiehern treuer Pferde im Ohr,
Euer Reiter durch die Nebelschwaden und Hüter der vergessenen Pfade.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche der Pfade im ewigen Nebel Elyrias sich für immer schlossen, welche Namen der Quellen im Rauschen der Wälder untergingen oder welche Wachen jener Nacht später behaupteten, nur dem Gesang betörender Nixen gefolgt zu sein, denn in einem Land, das sich stets neu spinnt, ist jede Wahrheit nur der letzte, noch nicht widerlegte Schein.

Quellenangaben:
Inspiriert von müden Pferden und der scharfen Kälte des Morgens, der noch nicht weiß, ob er Tag wird.
Mittelalter-Lexikon.de
Pferd-Aktuell.de - Pferde in der Geschichte
Sagen.at - Archiv für europäische Sagen
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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