Goldne Sternel
Und wüßten sie mein Wehe, Die goldnen Sternelein, Sie kämen aus ihrer Höhe, Und sprächen Trost mir ein. Die alle können's nicht wissen, Nur Eine kennt meinen Schmerz: Sie […] Mehr lesen
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Das war ja für dich, Effendi! Selim Agha, du hast gesagt: Du liebst mich und seist mein Freund, und dennoch glaubst du, daß ich mein Wort so schlecht halte? Ich mußte ja so thun, als ob es für mich wäre! So thun? Er starrte mich wie versteinert an. So thun? rief Mersinah. Aber ihr kam das Verständnis schneller. Warum mußtest du so thun? Rede weiter, Emir! Das habe ich ja dem Agha bereits erklärt Effendi, rief sie, erkläre diesem Agha der Arnauten nichts mehr, denn er wird es nie verstehen! Sage es lieber mir! Wenn ich für den Agha Geld gefordert hätte, so wäre der Mutesselim sein Feind geworden Das ist richtig, Effendi, fiel sie eilig ein. Ja, es wäre noch schlimmeres geschehen, denn nach deiner Abreise hätten wir das Geld wieder hergeben müssen. So dachte ich auch, und daher that ich, als ob ich das Geld für mich verlangte. Und es war wohl nicht für dich? Oh, sage es schnell! Die edle Myrte zitterte an ihrem ganzen Gebein vor Begierde. Für den Agha, antwortete ich ihr. Maschallah! Ist dies wahr? Natürlich! Und er soll wirklich außer diesen fünfzig Piastern noch Geld erhalten? Sehr viel. Wie viel? Alles. Allah illa Allah! Wann, wann? Jetzt gleich. Hamdulillah, Preis und Dank sei Allah! Er macht uns reich durch dich! Aber nun mußt du es uns auch geben! Hier ist es. Komm her, Selim Agha! Ich zählte ihm die volle Summe in die Hand. Er wollte die Hand schnell schließen, that es aber doch zu spät, denn die Myrte hatte ihm mit einem sehr geschickten Griff sämtliche Hundertpiasterstücke weggestrichen. Mersinah! donnerte er. Selim Agha! blitzte sie. Es ist ja mein! grollte er. Es bleibt auch dein! beteuerte sie. Ich kann es selbst aufheben! murmelte er. Bei mir ist es sicherer! redete sie ihm zu. Gieb mir nur etwas davon! bat er. Laß es mir nur! schmeichelte sie. So gieb mir wenigstens die gestrigen fünfzig Piaster! Du sollst sie haben, Selim Agha! Alle? Alle; aber dreiundzwanzig sind bereits davon weg. Alle! Und dreiundzwanzig sind bereits fort! Wo sind sie? Fort! Für Mehl und Wasser für die Gefangenen. Für Wasser? Das kostet doch nichts! Für die Gefangenen ist nichts umsonst; das merke dir, Selim Agha! Aber, Emir, nun hast du ja nichts! Jetzt nun, da sie das Geld in den Händen hatte, wurde sie auch rücksichtsvoll gegen mich. Ich mag es nicht; ja, ich darf es nicht nehmen. Du darfst nicht? Warum? Mein Glaube verbietet es mir. Dein Glaube? Alla illa Allah! Der Glaube verbietet doch nicht, Geld zu nehmen! O doch! Dieses Geld gehörte weder dem Makredsch, denn er hat es jedenfalls nicht auf rechtliche Weise erworben, noch dem Mutesselim oder dem Agha. Aber es wäre auf alle Fälle verschwunden und nicht in die Hände der rechtmäßigen Besitzer zurückgelangt. Nur aus diesem Grunde habe ich den Mutesselim gezwungen, einen Teil davon wieder herauszugeben. Wenn es denn einmal in falsche Hände kommen soll, so ist es besser, ihr habt einen Teil davon, als daß der Mutesselim alles behielt. Effendi, das ist ein sehr guter Glaube! beteuerte Mersinah. Du bist ein treuer Anhänger des Propheten. Allah segne dich dafür! Höre, Mersinah! Wenn ich ein Anhänger des Propheten wäre, so hättet ihr nichts erhalten, sondern ich hätte alles in meine eigene Tasche gethan. Ich bin kein Moslem. Kein Moslem! rief sie erstaunt. Was denn? Ein Christ. Maschallah! Bist du ein Nessorah *)? Nein. Mein Glaube ist ein anderer als derjenige der Nessorah. So glaubst du wohl auch an die heilige Omm Allah Marryam? **) Ja. O, Emir, die Christen, welche an diese glauben, sind alle gute Leute! Woher weißt du das? Das sehe ich an dir, und das weiß ich auch von der alten Marah Durimeh. Ah! Kennst du diese? *) Nestorianer. **) Mutter Gottes, Maria. Sie ist in ganz Amadijah bekannt. Sie kommt sehr selten, aber wenn sie kommt, so teilt sie Freude aus an alle Leute, die ihr begegnen. Auch sie glaubt an Omm Allah Marryam und ist ein Segen für viele. Aber da fällt mir ja ein, daß ich zu ihr muß! Sie ist nicht mehr da. Ja, sie ist wieder abgereist; aber dennoch muß ich hin. Warum? Ich muß sagen, daß du abreisest. Wer hat dies bestellt? Der Vater des Mädchens, welches du gesund gemacht hast. Bleibe hier! Ich muß! Mersinah, du bleibst! Ich befehle es dir! Mein Rufen half nichts; sie war bereits die Treppe hinab, und als ich an das Fenster trat, sah ich sie über den Platz eilen. Laß sie, Effendi! sagte Selim Agha. Sie hat es versprochen. Oh, warum hast du mir dies viele Geld in ihrer Gegenwart gegeben!
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