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Suleika

Nicht im Rosenschmuck der Jugend fand ich dich und liebt ich dich, grau schon ringelten die Locken um der Stirne Weisheit sich, doch in deinem Kusse lodert ungezähmte Jugendkraft, […] Mehr lesen

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Stimme der Mutter singt

Lag ich als Kind schlaflos, ängstlich, sang die Mutter mit sanfter Stimme, bis der Schlummer die träumenden Augen leise mir schloß. Längst verklangen die Wiegenlieder; wuchs […] Mehr lesen

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Sommer, Sonne, weiße

Ach, Deine leise dunkle Stimme rührt wie Dein dunkles Haar so innig an mein Herz. Und Deine raunen Augen, fragend, lachend und so fern, sind meines Tages größter Schmerz. Die […] Mehr lesen

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Er ließ das Päckchen hinab,

und nun begann ein leises, aber desto eifrigeres Zwiegespräch, von dem ich nur den von Mohammed Emin gesprochenen Teil vernehmen konnte. Dazwischen hinein fragte mich der Scheik zuweilen, ob er mir nicht zu schwer werde. Er war ein langer, starker Mann, und deshalb war es mir schon recht, als er nach ungefähr fünf Minuten zu Boden sprang. Emir, er muß heraus; ich kann es nicht erwarten, sagte er. Vor allen Dingen wollen wir gehen. Steig einstweilen voran; ich will dafür sorgen, daß man am Tage keine Fußspur findet. Der Boden ist ja hart wie Stein! Vorsicht ist besser als Nachlässigkeit. Er ging voran, und ich folgte bald nach. In kurzer Zeit waren wir auf demselben Wege, den wir gekommen waren, zurückgekehrt und befanden uns in dem Zimmer des Scheik. Er wollte nun sogleich einen Plan zur Befreiung seines Sohnes mit mir beraten; ich aber empfahl ihm, darüber zu schlafen, und schlich mich auf mein Zimmer. Am andern Morgen besuchte ich zunächst meine Patientin; sie hatte nichts mehr zu befürchten. Die Mutter war ganz allein bei ihr, wenigstens bekam ich weiter niemand zu sehen. Sodann machte ich einen Gang durch und um die Stadt, um eine Stelle in der Mauer ausfindig zu machen, an der es möglich war, hinaus in das Freie zu gelangen, ohne das Thor passieren zu müssen. Es gab eine, aber sie war nicht für Pferde, sondern nur für Fußgänger zu passieren. Als ich wieder nach Hause kam, hatte sich Selim Agha erst vom Lager erhoben. Emir, jetzt ist es Tag, meinte er. Bereits schon lange, antwortete ich. O, ich meine, daß man nun besser als gestern über unsere Sache reden kann. Unsere Sache? Ja, unsere. Du bist ja auch dabei gewesen. Soll ich Anzeige machen oder nicht? Was meinst du, Effendi? Ich an deiner Stelle würde es unterlassen. Warum? Weil es besser ist, es wird gar nicht davon gesprochen, daß du während der Nacht im Gefängnisse gewesen bist.

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Gang durch und um die Stadt Dresden 081

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Auf ewig Hohn Jehova! dir künd ich auf ewig Hohn – Ich bin der König von Babylon! Doch kaum das grause Wort verklang, Dem König ward's heimlich im Busen bang. Das gellende Lachen verstummte zumal; Es wurde leichenstill im Saal. Und wer war's, der meinen Schlaf in der nächtlichen Wildnis […]
Irre Klagen Denn müd ging auf den Matten Die Schönheit nun zur Ruh, Es deckt mit kühlen Schatten Die Nacht das Liebchen zu. Das ist das irre Klagen In stiller Waldespracht, Die Nachtigallen schlagen Von ihr die ganze Nacht. Daß zu sanfter Verständigung der Weisen auch stürmischer Unverstand […]

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Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Fremder Mann

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