Nach einem kurzen
und Ausführungen nahm der Kaimakam die Bedingungen an. Er verwandte sich sehr für den Makredsch und verlangte die Auslieferung desselben, doch ging Ali nicht darauf ein. Es […] Mehr lesen
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Soll ich mich nicht wehren?
Du sollst dich wehren, aber nicht mit dem Säbel! Womit sonst? Mit
diesem Briefe. Tritt mit demselben vor den Mutessarif, und er wird
besiegt und geschlagen sein. Er wird mir einen Hinterhalt legen und
mich gefangen nehmen, wenn ich morgen nach Dscherraijah gehe! Wer
hindert dich, dasselbe auch mit ihm zu thun? Er ist dir sicherer als du
ihm, denn er hat keine Ahnung, daß du seine Absichten kennst. Ali Bey
sah eine ganze Weile nachdenklich vor sich nieder; dann antwortete er:
Ich werde mich mit Mir Scheik Khan besprechen. Willst du mit mir nach
dem Thale Idiz reiten? Ich reite mit. Vorher aber will ich diese
Menschen da unten unschädlich machen. Tritt nicht mit ein, sondern
erwarte mich hier! Warum sollte ich ihn nicht in das Zelt begleiten?
Seine Hand lag am Dolche, und sein Auge blickte entschlossen. Wollte er
mich verhindern, eine rasche That zu verhüten? Ich stand wohl eine halbe
Stunde allein, und während dieser Zeit hörte ich die zornigen Töne
einer sehr erregten Unterhaltung. Endlich kam er wieder. Er hatte ein
Papier in der Hand und gab es mir. Lies! Ich will hören, ob es ohne
Falschheit ist. Es enthielt die kurze, gemessene Weisung an die
befehligenden Offiziere, alle Waffen und auch die Munition sofort an
diejenigen Dschesidi zu übergeben, deren Anführer diesen Befehl
vorzeige. Es ist richtig. Aber wie hast du das erlangt? Ich hätte ihn
und den Makredsch sofort erschießen lassen und die Kanonade begonnen. In
einer Stunde wären wir mit ihnen fertig gewesen. Nun bleibt er
gefangen? Ja. Er wird mit dem Makredsch bewacht. Und wenn sich die
Seinen nicht fügen? So werde ich meine Drohung wahr machen. Bleibe
hier, bis ich zurückkehre, und du wirst sehen, ob mich die Türken
respektieren. Er erteilte noch einige Befehle und stieg dann nach der
Batterie hinab. In der Zeit von zehn Minuten waren alle Dschesidi
kampfbereit. Die Schützen lagen mit aufgenommenen Schießgewehren in
ihren Verstecken, und die Artilleristen standen zum Schusse fertig bei
den Geschützen. Ihre Verschanzung öffnete sich, um gegen zweihundert
Dschesidi und wohl an die dreißig Maulesel durchzulassen. Diese Tiere
bestanden meist aus denen, die wir mit den Kanonieren gefangen genommen
hatten. Der Zug blieb in einiger Entfernung halten, während der Anführer
desselben vorschritt und den Platz aufsuchte, wo sich die Offiziere der
Osmanen befanden. Ich konnte von meinem Standpunkte aus dies alles
sehr genau beobachten.
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