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Einsam und leblos stand

Mit eiserner Kette band sie die dürre Zahl und das strenge Maaß. Wie in Staub und Lüfte zerfiel in dunkle Worte die unermeßliche Blüthe des Lebens. Entflohn war der […] Mehr lesen

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Die Schlangen Halbinsel

Südwesten der Insel ausläuft, sagte der Reporter, würde ich die Schlangen-Halbinsel nennen, und den umgebogenen Schwanz an ihrem Ende das Reptil-End, welche Bezeichnung mir […] Mehr lesen

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mein Diener zielt auf

Aber und dabei gab ich Halef, der mich sofort verstand, einen Wink aber siehst du diesen Mann? Er ist mein Diener; er hat die Büchse in der Hand und zielt auf dich. Sobald sich […] Mehr lesen

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Durchs wilde Kurdistan - Sechstes Kapitel AF

Vor und hinter mir ritten gegen dreißig kriegerische Gestalten, von denen mehrere verwundet zu sein schienen, und unter ihnen befand sich Master Lindsay, aber gefesselt. Der Anführer der Schar ritt meinen Hengst und trug auch meine Waffen. Mir hatte man nur Hemd und Hose gelassen, während Lindsay außer diesen beiden notwendigen Kleidungsstücken auch noch seinen schönen Turban behalten durfte. Wir waren vollständig ausgeraubt und gefangen. Da wendete einer der Reiter den Kopf und sah, daß ich die Augen geöffnet hatte. Halt! rief er. Er lebt! Sofort stockte der Zug. Alle hielten an und bildeten einen Kreis um mich. Der Anführer drängte meinen Hengst heran und fragte mich: Kannst du reden? Schweigen konnte zu nichts führen; ich antwortete daher mit einem Ja. Du bist der Bey von Gumri? begann er das Verhör. Nein. Lüge nicht. Ich rede die Wahrheit. Du bist der Bey! Ich bin es nicht! Wer bist du sonst? Ein Fremder. Woher? Aus dem Abendlande. Er lachte höhnisch. Hört ihr's? Er ist ein Fremdling aus dem Abendlande, geht mit den Leuten von Gumri und Mia auf die Bärenjagd und spricht die Sprache dieses Landes! Ich war ein Gast des Bey, und daß ich eure Sprache nicht gut spreche, das müßt ihr hören. Seid ihr Nestorah? So nennen uns die Moslemim. Auch ich bin ein Christ! Du? Er lachte wieder. Du bist ein Hadschi; du hattest den Kuran am Halse hängen; du trägst die Kleidung eines Moslem; du willst uns betrügen. Ich sage die Wahrheit! Sage uns, ob Sidna Marryam die Mutter Gottes ist! Sie ist es. Sage uns, ob ein Priester ein Weib nehmen soll! Er soll unvermählt bleiben. Sage mir, ob es mehr oder weniger als drei Sakramente giebt! Es giebt mehr. Es fiel mir trotz der Gefahr, in welcher ich schwebte, nicht ein, meinen Glauben zu verleugnen. Die Folge bekam ich sofort zu hören: So wisse, daß Sidna Marryam nur einen Menschen geboren hat, daß ein Priester sich verheiraten darf, und daß es nur drei Sakramente giebt, nämlich das Abendmahl, die Taufe und die Ordination. Du bist ein Moslem, und wenn du ja ein Christ bist, so bist du ein falscher Christ und gehörst zu jenen, welche ihre Priester senden, um die Kurden, Türken und Perser gegen uns aufzuhetzen, und das ist noch schlimmer, als wenn du ein Anhänger des falschen Propheten wärest. Deine Leute haben einige von uns verwundet; du wirst diese Schuld mit deinem Blute bezahlen. Ihr wollt Christen sein und dürstet nach Blut! Was haben wir beide euch gethan? Wir wissen nicht einmal, ob ihr den Bey angefallen habt, oder ob ihr von ihm angefallen worden seid. Er wurde von uns erwartet, denn wir wußten, daß er in die Schlucht auf die Jagd kommen würde; aber er ist uns mit all den Seinen entkommen. Das wollen wir dir sagen. Wohin führt ihr uns? Das wirst du erfahren, wenn wir dort sind. So befreit mich wenigstens aus dieser Lage, und laßt mich auf einem Pferde sitzen. Das ist auch uns lieber. Aber wir werden dich anbinden müssen, damit du uns nicht entkommen kannst. Thut es immerhin! Wer ist dein Gefährte? Er hat zwei Männer von uns verwundet und ein Pferd erschossen und redet in einer Sprache, die wir nicht verstehen. Er ist ein Engländer. Ein Engländer? Er trug ja kurdische Kleidung! Weil sie in diesem Lande die bequemste ist. Ist er ein Missionar? Das ist er nicht. Was will er hier?

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Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>


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Lichter flackern, Schatten Die Straßen Dresdens fließen durch Zeit und Raum, jedes Pflaster speichert Geschichten. Wartburgstraße, Barbarossaplatz, Laubestraße. Orte, die ihre Namen tragen wie Fragmente einer alten Chronik. Menschen gehen vorbei, denken an den Einkauf, an die nächste Bahn, an die Nachrichten, […]
Samenkorn der Himmel bl Das Samenkorn, das wir der Erde vertraut, wird keimen, sobald der Himmel blaut, Und das Auge, das heut in Schmerzen weint, wird lächeln, wenn wieder die Sonne scheint. O Tag der Toten, du Tränentag: Wie trüb der Himmel auch scheinen mag, Sonne, Salz, See und die Entdeckung im Jahre […]
Schlacht von Leipzig Bei dem Wiener Tagung 1815 wurde dem Herzog Ernst eine Bereichsvergrößerung zugestanden, solche er, ähnlich dem Abkommen mit Preußen vom 9. Sept. 1816, auf der linken Rheinseite erhielt. Dieses Department umfaßte das ehemalige Triersche Amt St. Wendel, den Regierungsbezirk Ottweiler […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Der Triumph in des Todes Armen

Der Triumph in

Und senket wild das starre Aug zur Erde. Doch plötzlich hebt er den gesenkten Blick, Nur drunten, ruft er, in des Todes Armen, Nur dort, dort wohnet Mitleid, wohnt Erbarmen, die Erde zittert. Das Gewölbe bebt. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Hat der Melek nicht soeben euch seine Gefangenen genannt?

Hat der Melek

Eben darum wollte ich dir sagen, daß er dir die Wahrheit nicht vollständig mitgeteilt hat. Frage ihn, ob wir seine Gäste oder seine Gefangenen sind. Seid, was ihr wollt; gefangen hat er euch dennoch. Aber stecke dein Messer in den Gürtel, sonst schlage ich dich vom […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Odysseus

Odysseus

Da schwebt geschlossnen Auges ein frommes Silberhaupt, Von Delos heilgem Lorbeer umgrünet und umlaubt. Homeros! bebt es schauernd und leis' von manchem Mund; Dann thut in tiefstem Schweigen sich höchstes Staunen kund. Der Sänger schwand; es zeigt sich dem überraschten […]