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Karwe Ia

"Vivat et crescat gens Knesebeckiana in aeternum."

Karl Friedrich von dem Knesebeck

Unser Weg führt uns heute nach Karwe. Es liegt am Ostufer des Ruppiner Sees, und ein Wustrauer Fischer fährt uns in einer halben Stunde hinüber. Ein besonderer Schmuck des Sees an dieser Stelle ist sein dichter Schilfgürtel, der namentlich in Front des Karwer Parkes wie ein Wasserwald sich hinzieht und wohl mehrfach eine Breite von hundert Fuß und darüber haben mag. An dieses Schilfufer knüpft sich eine Geschichte, die uns am besten in das starke und frische Leben einführt, das hier ein halb Jahrhundert lang zu Hause war, und von dem ich Gelegenheit haben werde, manchen hübschen Zug zu erzählen.

Es war im Jahre 1785. Der Sohn des alten Zieten auf Wustrau war Kornett im Leibhusarenregiment seines Vaters und der Sohn des alten Knesebeck auf Karwe war Junker im Infanterieregiment von Kalkstein, das damals in Magdeburg stand. Der Zufall wollte, daß beide zu gleicher Zeit Urlaub nahmen und auf Besuch nach Haus kamen. Die beiden Nachbarfamilien lebten auf dem besten Fuß miteinander und auch die jungen Leute unterhielten einen freundschaftlichen Verkehr. Man sah sich oft und machte gemeinschaftliche Partien. Es war im August, See und Himmel blauten, und der Schilfwald, der sich im Wasser spiegelte, stieg wie eine grüne Mauer aus dem Grunde des Sees auf. An solchem Tage begegneten sich Junker und Kornett am Ufer, plauderten hin und her von der Strenge des Dienstes und von der Lust des Krieges, und kamen endlich überein, in Ermangelung wirklichen Kampfes, zwischen Karwe und Wustrau eine Seeschlacht aufzuführen. Man machte auch gleich den Plan. Die Knesebeckschen sollten von Karwe her heftig angreifen und die Zietenschen bis nach Wustrau hin zurückdrängen, dann aber sollten diese sich rekolligieren und die Knesebeckschen in ihren Schilfwald zurückwerfen. So war es beschlossen. Man schied mit herzlichem Händeschütteln und freute sich auf den andern Tag. Die Eltern nahmen Anteil und beide Dörfer gerieten in Aufregung. Nach Ruppin hin ergingen Einladungen an befreundete Offiziere, Pulver wurde beschafft, und während Kornett und Junker ihre Dispositionen trafen, verwandelten sich die Herrenhäuser von Karwe und Wustrau in Kriegslaboratorien, darin allerhand Feuerwerk, Schwärmer, Raketen und Feuerräder in möglichster Eile hergestellt wurden. So kam der ersehnte Abend. Mit Mit dem Glockenschlage neun liefen beide Flotten aus, jede sechs Kähne stark, das Admiralsboot vorauf. Als man aneinander war, begann die Schwärmerkanonade, vom Ufer her scholl der Jubel einer dichtgedrängten Menschenmenge, und als ein pot à feu seine Leuchtkugeln in die Luft warf, zogen sich verabredetermaßen die Zietenschen nach Wustrau hin zurück. Aber nur auf kurze Distanz. Eh' sie noch in die Nähe des Hafens gekommen waren, wandten sie sich wieder und drei große Raketen fast horizontal über das Wasser hinschießend, gingen sie jetzt ihrerseits mit verdoppeltem Ruderschlag zur Attacke über. Die Karweschen hielten einen Augenblick Stand, aber nicht lange, dann begann ihre Retraite. Die Wustrauschen setzten nach und waren eben auf dem Punkt, die Fliehenden bis in das dichte Schilf hinein zu verfolgen, als ein lautes, staunendes Ah, das vom Ufer her herüberklang, die die Verfolgenden stutzen ließ und ihre Blicke nach rückwärts lenkte. Die Sieger waren gefangen. Im Karweschen Schilf Schilf hatte sich eine Flotille versteckt gehalten, die der Junker vom Regimente von Kalkstein als Mietstruppe für diesen Tag angeworben und und von seinem Taschengelde bezahlt hatte. Es waren Fischerboote von Alt-Friesack her, vierundzwanzig an der Zahl, jedes mit einer Laterne hoch am Mast. In langer Linie kamen sie aus dem Schilf hervor und legten sich quer vor. Das Laternenlicht war hell genug, die Fischergestalten zu zeigen, wie sie da standen mit vorgehaltenem Ruder, bereit, jeden Fluchtversuch zu vereiteln. Die Wustrauschen machten gute Miene zum bösen Spiel und sprangen lachend ans Ufer. Nie wurden Gefangene schmeichelhafter begrüßt. Als sie in den Karweschen Park traten, sahen sie dicht vor dem Herrenhause eine Ehrenpforte errichtet, an deren Spitze das von Lichtern umgebene Bild des alten Zieten leuchtete, darunter darunter die Unterschrift: Voilà notre modèle. Am andern Tage erhielt der Junker von dem Knesebeck eine Einladung nach Wustrau. Der alte sechsundachtzigjährige Zieten, der gemeinhin einen grauleinenen Kittel trug, saß heute in voller Uniform auf seinem Lehnstuhle und rief den eintretenden Junker zu sich heran: "Komm her, mein Sohn, und küsse mich. Werde so ein braver Mann wie dein Vater." Knesebeck trat heran und bückte sich, um dem Alten die Hand zu küssen. Dieser aber legte beide Hände auf den Kopf des Junkers und sprach bewegt: "Gott segne dich!" -

Das ist die Geschichte von der Seeschlacht bei Karwe; sie kann es aufnehmen mit manchem großen Sieg. Wer aber am Ruppiner See zu Haus ist, ist, den freut es zu sehen, was auf seinem schmalen Uferstreifen an Männern gewachsen ist.

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Reise News + Infos

Hummelmühle, Lockwitzgrund und Lockwitztalbahn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Im Jahr 1453 tauschte Caspar von Schönberg, damaliger Bischof von Meißen, mit dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen Teile von Kleinluga gegen ein anderes Dorf ein. Ab 1501 übte der Rittergutsbesitzer von Oberlockwitz, zunächst Stephan Alnpeck, die Grundherrschaft aus; fortan waren Lockwitz und Kleinluga fest miteinander verbunden. Im Jahr 1572 brach zwischen den Grundherren und Einwohnern beider Lugas ein Streit um die knappen Wasserreserven aus; das Trinkwasser musste über lange Röhrfahrten in die Dörfer geleitet werden. Wie Großluga gehörte auch Kleinluga zur Dohnaer Parochie. Verwaltet wurde es aber im Unterschied zu seinem Nachbardorf fast durchgehend vom Amt beziehungsweise der Amtshauptmannschaft Dresden. Dies führte zunächst zu einem wirtschaftlicheren Betrieb. Als 1933/34 jedoch die Buslinie D nach Lockwitz eingerichtet wurde, zunächst zum unteren Gasthof, dann bis Plan, sanken die Fahrgastzahlen. In der Folge wurde der Betrieb eingeschränkt und einige Ausweichen aufgegeben. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs stiegen die Fahrgastzahlen wieder, auch weil der Busverkehr reduziert werden musste. Dafür kam 1995 auch der Triebwagen 240 004 zurück nach Kreischa. Dazu kamen jedoch Personalmangel und Einschränkungen durch die Verdunklung. Besonders eindrucksvoll ist die Sicht über das Elbtal bis nach Dresden und in die Sächsische Schweiz. Der Weg führt weiter über den Dorfplatz Borthen bis nach Burgstädtel. An dem Naturdenkmal Burgstädtler Linde  lohnt es sich zu verweilen um die großartige Aussicht über Kreischa bis ins Erzgebirge zu betrachten. Von einem Traktor geschoben fuhr er in den liegengebliebenen Gleisen zwischen Haußmannsplatz und Parkgaststätte am Sanatorium vorbei. Nach der Wende gründete sich ein Verein, der sich das Ziel setzte, der Lockwitztalbahn ein Denkmal zu setzen. Der Verein wollte später ein Straßenbahnmuseum im ehemaligen Depot der Lockwitztalbahn aufbauen, denn der Zustand der beiden Triebwagen, die im Freien standen, verschlechterte sich zusehends. Über die nach Großborthen führende Burgstädteler Straße ist Burgstädtel ans Straßennetz angeschlossen. Dort wurde er als Denkmal aufgestellt und in den Originalzustand zurückversetzt. Wanderwege führen zur Hummelmühle in den Lockwitzgrund sowie über den Blauberg nach Gombsen. Mit der Zeit kam die Idee, zwischen Hummelmühle und Kreischa eine Museumsstraßenbahn aufzubauen. Und kamen an die Hummelmühle. Ab 1571 wurde hier Getreide gemahlen und später auch Brot gebacken. Gut, dass es das Internat Hummelmühle gibt, gelegen auf einer Insel mit Badestrand, einer Segelschule und Bauerngarten mit Tieren. Bis 1989 wurde Mischfutter produziert. Nachdem nun auch der Traum des Straßenbahnmuseums geplatzt war, gab der Verein auf. 2004 öffnete ein kleines Mühlenmuseum. Der Verein bietet nach Vereinbarung und immer am Pfingstmontag zum Mühlentag Führungen in der einzigen erhalten gebliebenen Wassermühle des Lockwitztales an. Dann geht es hinunter ins Lockwitztal zur Hummelmühle und der rote Punkt Weg verlässt unser Gemeindegebiet. […]

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Mehrfamilienhaus in Dresden-Cotta Weidentalstraße.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wohnungen kaufen oder mieten? Wohnungsmiete, Wohnung, Zimmer, Bad, Dusche, Kabelfernsehen, Wohnungen finden Sie bei B + M Kluge Sosaer Str. 3 - Mehrfamilienhaus in Dresden-Cotta Weidentalstraße 2-Raum-Wohnung ausgestattet mit Einbauküche, Laminat, Küche und Bad mit Fenster, Dusche und Balkon, Kellerraum, Waschmaschinen- und Trockenraum, Wäscheplatz. Das Mehrfamilienhaus befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße (Sackgasse) von Dresden-Cotta mit guter Verkehrsanbindung, Einkaufs- und Arztmöglichkeit. Das Mehrfamilienhaus wurde 2003 komplett saniert, ist voll vermietet mit einer freundlichen Hausgemeinschaft. […]

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Veranstaltungsplan Rochlitzer-Gewerbeverein e.V. - Jahreshauptversammlung und Stammtisch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Veranstaltungsplan / Jahreshauptversammlung / Stammtisch. Der Rochlitzer Gewerbeverein unterstützt Selbständige und Gewerbetreibende bei der Lösung von Problemen, die Vereinsmitglieder unterstützen sich gegenseitig bei ihren Vorhaben, was zu wertvollen Synergieeffekten führt. Monatlich werden Vereinsabende, der Rochlitzer-Stammtisch durchgeführt. Jahreshauptversammlung am 21. März 2009 um 18.00 Uhr im Cafe/Bäckerei Stölzel, Januar-Stammtisch am 30. Januar 2009 um 19:30 Uhr im Feuerwehrdepot Rochlitz, Thema: Besichtigung Feuerwehrdepot und Gespräch mit Oberbürgermeisterin Kerstin Arndt. […]

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Unterwäsche Dessous Miederwaren Strumpfwaren Bademode Kinderbekleidung Kurzwaren - Handarbeitsstube Hermann.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Handarbeitsstube Hermann - Inh. Monika Hermann - 01796 Pirna - Schuhgasse 15 - Telefon: 03501 528597 - Textilwaren, Gardinen, Tischwäsche, Unterwäsche, Dessous, Miederwaren, Strumpfwaren, Bademode, Kinderbekleidung, Kurzwaren, Wolle, Dekostoffe, Tischdecken nach Maß. […]

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SYSCOM electronic GmbH - Dresden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sicherheit durch Information. Prozessorgesteuerte Alarmierungs- und Informationssysteme, elektronisches Alarmierungs- und Informationssystem in Kombination der Klingel- Sprechanlage. Feuerwehrdurchsageeinheit SYSCOM / Sprachalarmierungsanlage (SAA), ein Schritt auf dem Weg zur kompletten Brandschutzkonzeption. Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 1000, Über Sicherheitsprobleme informieren. Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 2000, Prozessorgesteuertes Alarmierungs- und Informationssystem. Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 3000, elektronisches Alarmierungs- und Informationssystem in Kombination mit der Klingel-/Sprechanlage. Kommunikation mit System - Sicherheit durch Information! […]

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Kleinkläranlagen bauaufsichtliche Zulassung, Bau, Wartung und Service - Klaeranlagen Kühne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kleinkläranlagen - Kläranlagen - Abwasser - Neubau - Service - Zertifiziert: Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung - Zukunftsicher jederzeit erweiterbar, jederzeit auf dem Stand der Technik . Sicherheit und Service in Deutschland. […]

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Standheizungen von Webasto Freie Werkstatt - Auto Trentzsch - Dresden Hamburger Strasse.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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